highclasstussi

Barbie hates me… because Ken fucked me!

Über das N-Wort und Idioten, die es benutzen.

Es ist ja nichts Neues, dass manche Menschen an der Tür des Internets ihr Hirn und damit ihre Fähigkeit zu denken abgeben.
Ich rege mich dennoch darüber auf.
Jedes einzelne Mal.

Ich las vorhin einen Blogeintrag, mit dem ich komplett übereinstimmte, also mit dem Thema, das Einzige, was ich zu bemängeln hatte, war der inflationäre Gebrauch des N-Wortes, das für die Autorin vollkommen okay war ausgeschrieben zu benutzen, weil es ja „nur“ ein Zitat war.
Türe aufgemacht, Hirn abgegeben also.
Weil ich das kritisiere und bemängele, bin ich nun neudeutscher Sprachfaschist (großartiges Wort) und (vorsicht, beschissenes Wort) intelligenzbehindert. Was die Autorin dieses desaströsen Blogeintrages nicht kapiert: People of color fühlen sich auch nicht wohl, wenn sie das N-Wort auslesen müssen, wenn es „nur“ zitiert ist.

Es ist immer einfach mit seinem weißen, priviligierten Arsch dran zu sitzen und zu sagen, dass es einen stört, dass das N-Wort nun aus Kinderbüchern rausgestrichen wird.
Wir stehen nicht unter Generalverdacht, wenn etwas passiert in unserer Umgebung.
Wir werden nicht von der Polizei einfach nur auf Grund unserer Hautfarbe kontrolliert.

Hier werden Wörter wie Juden und Kommunisten in einen Topf geworfen, mit dem N-Wort. Das N-Wort ist einfach nur abwertend gegenüber People of color gemeint, es ist veraltet und hat in einem modernen, intelligenten, nicht rassistisch geprägtem Wortschatz nichts zu suchen. Was ist denn bitte an Juden nicht politisch korrekt? Gehts noch? So etwas dummes habe ich selten irgendwo gelesen.

Leid tut es mir tatsächlich nur, dass es Menschen gibt, die diese Meinung teilen. Natürlich alle nicht betroffen von Alltagsrassismus.

Bis vor drei viertel Jahr wäre ich noch genauso dumm gewesen sowas zu verteidigen. Dann beschäftigte ich mich mit dem Thema. Niemand von uns wird je fühlen, was People of color fühlen, wenn sie irgendwo das N-Wort lesen. Es muss schrecklich sein.
Um Rassismus aus den Köpfen zu bringen, muss man Rassismus aus dem Alltag bringen.
Lasst euch eins gesagt sein, was ich auch erst lernen musste: Nicht jeder Rassist ist automatisch gleich ein Nazi oder rechtsradikal.

Lest bitte das Buch „Deutschland Schwarz Weiß“ von Noah Sow. Es hilft viel zu verstehen.

Ich habe von dem ganzen Thema noch nicht soviel Ahnung, aber hier gibt es ein tolles Blog, auf dem viel erklärt ist und auf dem es noch weitere Links für euch gibt: shehadistan

 

Ich möchte so einen scheiß nicht lesen, nicht hören und nicht sehen. Wer meint dort der gleichen Meinung zu sein, der möge mich bitte einfach nicht mehr behelligen mit seiner Anwesenheit in meinem Leben. Darauf möchte ich verzichten.

Auf Verlinkungen möchte ich verzichten, weil ich der dummen Pute natürlich mit ihrer rassistischen Kackscheiße kein Publikum verschaffen möchte.

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