highclasstussi

Barbie hates me… because Ken fucked me!

Weil ich ja so perfekt bin.

Ich bin jetzt also wieder bei Twitter.
Da manche Dinge sich einfach eh niemals ändern werden, selbst wenn ich nochmal zwölf Monate warte.
Ich möchte hier nochmal was sagen zu der ganzen Situation, und ja, dieser Blogeintrag ist für dich, dieses Mal, fühle dich bitte angesprochen:


Es ist mir egal, was ihr mit euren Kindern macht, denn es sind nicht meine.
Solange ihr nichts illegales mit ihnen macht, interessiert es mich nicht die Bohne.
Gebt ihnen Fertigglässchen, benutzt den Fernseher als Babysitter, stellt sie auf den Kopf und lasst sie den Cha-cha-cha tanzen.
Es ist mir schlichtweg egal.
Groß werden sie alle.
Hört auf euch ständig angesprochen zu fühlen, obwohl ich euch nicht mal in 100km Entfernung ansprechen möchte.
Habe ich da etwa einen Nerv getroffen?
Auch das wäre mir total egal.
Ernsthaft.
Ich fühle mich immer wieder daran erinnert.
Leben und leben lassen.
Mein Weg ist der richtige für uns.
Einen Universalweg gibt es Gott sei Dank nicht.
Wie wäre es damit mich einfach das machen zu lassen wie ich es für richtig halte ohne das anzuprangern und mir unterschwellig vorzuwerfen, ich würde denken ich sei in irgendeiner Art und Weise besser als andere?
Ich denke es nicht.
Ich bin anders, aber nicht besser.
Hört am Besten einfach auf meinen Blog zu lesen.
Aber das geht wohl nicht.
Ein bisschen lachen muss ich darüber ja schon.
Ich fühle mich nicht besser oder schlechter als jemand, der seinem Kind morgens kein Bento macht oder seinem Baby Fertigglässchen gibt.
Es gibt nur einen Grund, warum es bei uns keine Fertigglässchen gibt:
Mir schmecken sie nicht und ich will meinem Kind nichts zu essen geben, was ich selbst scheiße finde.
Ganz einfach.
Emma bekam damals am Anfang auch Fertigglässchen, bis ich sie das erste Mal selbst probierte.
BÄH.
Dasselbe gilt für Fixprodukte.
Oder sonstige Fressscheiße.
Ich mag es nicht, deshalb gibt es das nicht bei mir zu Hause.
Und für MICH gilt das nicht als kochen.
Für mich.
Solange ich das nicht essen muss, ist doch alles paletti.
Ich weiß nicht, wo das Problem liegt????
Ich kann zumindest mit vollkommener Sicherheit sagen, dass ich noch nie unabsichtlich Pferdefleisch oder gammeliges, altes Fleisch aß.
Und das gibt mir ein gutes Gefühl.
Fühle ich mich deshalb anderen überlegen?
Ganz klares nein.
Mich kotzt es derbe an, dass alles, was ich sage mir schlecht ausgelegt wird, als hätte ich nichts anderes zu tun als mir Gedanken über das Leben anderer zu machen.
Hallo?
Ich habe zwei Kinder und ich bin mit meinem Leben so ausgelastet, dass ich nicht über andere herziehen muss.
Wenn ich ein Problem habe, dann kann ich das sagen.
So wie ich es jetzt mache.
Wie kann man bitte Toleranz verlangen, die einem ja nicht mal verwehrt wird, wenn man sie selbst keinen Millimeter gibt?
Ein Tipp: Oben rechts ist ein graues Kreuz.
Draufklicken und mein Blog nie wieder aufrufen.
Ist das so schwer?
Anscheinend ja schon.
In der Zeit, in der man sich die Mühe macht, meinen Blog zu lesen, kann man auch noch ein Fix Päckchen öffnen.
Selbst damit wäre die Zeit besser verbracht als etwas zu lesen, was einen dermaßen ankotzt.

 

Ich verstehe einfach nicht, warum das was ich sage, von Menschen, die in meinem Leben keine tragende Rolle spielen, als Maßstab für ihr eigenes Leben benutzt wird. Ehrlich gesagt will ich das auch gar nicht wissen, denn so einen Hirnriss will ich nicht nachvollziehen können.
Ich vertrete hier meine Meinung.
Meinung, die. [Substantiv]

Schon in der Philosophie der Antike wird dabei der bloßen Meinung (doxa) das Wissen (episteme) als gerechtfertigte und wahre Meinung gegenübergestellt.

Ich meine.
Ich weiß es nicht.
Ich denke auch nicht, dass ich es weiß.

Habt eure tolle Zeit.
Macht eure Fehler.
Geht euren Weg.
So wie jede Mutter vor euch.
Und bitte -bitte- lasst mir das auch.

Ich kann hier nicht mehr als immer wieder wiederholen, dass es mir tatsächlich egal ist, was ihr macht und ich euch mit meinen Blogeinträgen nicht kritisieren will.
Fühlt ihr euch trotz allem von mir Geschriebenen kritisiert von mir, dann kann ich euch nicht helfen.
Jemand, der seine Kinder nicht so erzieht wie ich, ist noch lange keine Rabenmutter im Allgemeinen und auch nicht für mich und ich finde es eine Frechheit, dass mir unterstellt wird, dass ich denken würde, ich sei eine bessere Mutter und alle anderen sind schlecht, nur weil ich Dinge anders mache.
Arbeitet an eurer Einstellung zu euch selbst und mäkelt nicht an meiner.
Wärt ihr nicht an einigen Ecken unzufrieden mit euch selbst, müsstet ihr euch nicht an Stellen verteidigen, an denen euch gar niemand angegriffen hat.
Es ist zum Kotzen und zum Schreien.
Ich gehe nicht zu anderen Leuten und rede schlecht über euch.
Wenn ich ein Problem habe, wende ich mich immer direkt an euch.
Also lasst es nun endlich gut sein.

Ich stehe total auf Ruhe und Frieden.
Lasst mir diese.
Amen.

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4 Gedanken zu „Weil ich ja so perfekt bin.

  1. Tageszeit sagte am :

    Huh… musste zu Beginn an die tollen Momente denken, als es zu Oma ging, die immer aus frischen Zutaten selber kochte, weil sie mehr Zeit hatte als Mutter…

    Aber warum die Aufregung darüber, dass im Internet jemand etwas (was auch immer es ist) nicht toll findet? Das ist doch Standard. 🙂

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