highclasstussi

Barbie hates me… because Ken fucked me!

Eine Liebeserklärung an eine entfernte Bekannte.

„Du, Swantje, ich muss jetzt mal was fragen, aber bitte versprich mir, dass du mich nicht auslachst.“
„Kann ich  nicht, muss ja erst hören um was es geht.“
„Warum nehmen die für die RTL Serie eigentlich einen Bachelor und keinen Magister oder Doktor – das ist doch alles viel besser als ein Bachelor?“
*LACHFLASH MIT TRÄNEN UND AUF DEM BODEN RUMWÄLZEN*

Eine „Bekannte“, die nicht namentlich erwähnt werden wollte, wollte, dass ich einen Blogeintrag für sie schreibe.
Das mache ich hiermit.

Hallo Miss Piggy,

du nervst.
Du bist stur.
Du bist besserwisserisch.
Aber ich auch.
Seit dreizehn Jahren gibt es nun unsere entfernte Bekanntschaft.
Wahrscheinlich bist du die schlechteste und egoistischste entfernte Bekannte, die es gibt auf  der Welt.
Aber ich hab dich trotzdem lieb.
„Wenn die zwei den Raum zusammen betreten, wird der IQ automatisch weniger.“, sagte mein Ex-Freund einmal über uns.
Mit dir kann ich immer Spass haben.
Immer.
Du bist hilfsbereit.
Du hast ein offenes Ohr.
Du bist ehrlich.
Ich erinnere mich immer gerne daran, wie wir durch Steckdosen kommunizierten.
Das Wort „WM 2006“ wird uns für immer ein Lachen ins Gesicht zaubern.
(Mir ein „ich lache über dich“-Lachen und dir ein „bitte erzähl das niemals irgendjemandem“-Lachen.)
Jetzt haben wir beide Kinder.
Jetzt fahren wir nachts nicht mehr durch die Gegend um Alkohol zu besorgen, sondern mittelalterliche Milchpumpen.
Die Zeit vergeht, nein sie verrennt.
Wir wurden älter.
Und du wurdest verantwortungsbewusster.
Das war ich ja schon immer.
Diese Geschichte, die mit dem Bauchnabel.
Früher.
Du weißt.
Ich lache da heute noch darüber.

Ich liebe es, dass wir tatsächlich jeden Tag sechs Stunden telefonieren können und uns nie die Gesprächsthemen ausgehen.
Ich mein, dass muss ja auch ordentlich ausdiskutiert werden, wie das so ist, wenn du Prinz Harry heiratest.
Oder wie es ist, wenn du die deutsche Austauschstudentin in Greys Anatomy spielen wirst und das Herz von Alex Karev im Sturm erobern wirst.

Danke, dass du mich nimmst, wie ich bin und trotz all meiner Macken da bist.
Immer da bist.
Dass du mir die Hand reichst, wenn ich Hilfe brauche.
Und mich nicht fallen lässt, wenn du mal keinen Bock darauf hast.

Das Lied ist eigentlich meins und seins, aber ich teile es heute mit dir.
Nun, du entfernte Bekannte, ich hab dich lieb, ich hoffe, dass wir in 13 Jahren noch immer genauso entfernt bekannt sind wie zum heutigen Tage.

Ich hoffe, du freust dich über deinen Blogeintrag.

Barbie

Anmerkung: Natürlich handelt es sich in diesem Text um meine beste Freundin. Muss man ja bei manchen von euch Sponks schon erwähnen.

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