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Barbie hates me… because Ken fucked me!

Vegane Burger mit selbstgemachter veganer Mayo sind voll der deepe Shit!

Hallo meine Freunde, hier eine neue Folge von „Vegan kochen für den kleinen Geldbeutel mit Barbie“.
Fastfood mal anders und in gesund.
Heute bauen wir uns unsere Burger selbst.
Jippijahyeah.

Für sechs Burger-Patties braucht ihr:

6             Möhren
200g     Tofu
1 rote     Paprikaschote
4EL         Mehl
etwas     Salz und Pfeffer
1TL Öl    zum Anbraten
n.B.         Kräuter nach Wahl

Die Zubereitung funktioniert wie folgt:

Die Möhren werden geschält (oder eben nicht, wie ihr das halt so wollt. Ich will euch das ja nicht vorschreiben. Wo mir doch ständig vorgeworfen wird, dass ich so bevormundend bin.) und mit einer Küchenreibe fein geraspelt.

Danach wird der Tofu, den ihr vorher gerne einlegen könnt wie hier beschrieben, grob gewürfelt und danach mit einer Gabel zerdrückt.
Die rote Paprika sollte in kleine Würfel geschnitten werden. Ganz kleine Würfel. So richtige mini Würfel. Also volle winzig müssen die sein.
Wer Zwiebeln mag (Ich mag Zwiebeln sehr.) kann auch noch eine kleine Zwiebel mit reinschneiden. Auch in kleinen Würfelchen. Die sollten ungefähr so groß sein, wie die roten Paprikawürfel. Das Rezept benötigt aber keine Zwiebel um zu funktionieren.
Dann gibt man alle Zutaten in eine große Schüssel, schmeckt das mit Salz, Pfeffer und den Kräutern ab, gibt das Mehl dazu und vermischt den Gemüseteig. Yeah, Gemüseteig.
Aus diesem Gemüseteig kann man dann schöne, dünne Frikadellen formen, die man dann in der Pfanne anbrät, bis sie schön gebräunt sind.

Wie man einen Burger zusammenbaut, muss ich euch ja hoffentlich nicht erklären. (Tomaten, Eisbergsalat, Gurken, blaaaaah…)
Da wir das alles gesund halten wollen, gibt es auch keine matschigen Burgerbrötchen, sondern ihr kauft euch einfach beim Bäcker normale Sesambrötchen, die sind meist vegan, fragt aber doch einfach nochmal nach.

Vielleicht fällt jetzt jemandem auf, dass da Ketchup und Mayo fehlt. Auch da kann ich euch eine Variante zum selbst machen anbieten.

Einmal das vegane Ketchup: (Dieses Rezept ist nicht von mir selbst, sondern aus dem Kochbuch Vegan for fit von Attila Hildmann)

Zutaten für 6 Personen

3Zwiebel
3Knoblauchzehen
1200g Strauchtomaten
3 EL Olivenöl
6 EL Weißweinessig
Salz
3EL Agavendicksaft
6 getrocknete Tomaten
Etwas Mehl

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen werden fein gewürfelt und in dem Öl angebraten. Die Tomate schneidet man in grobe Stücke, gibt sie in die Pfanne dazu und kocht das ganze dann circa 6 Minuten unter rühren. Danach nimmt man das ganze vom Herd, gibt Essig, Salz und Agavendicksaft dazu und püriert das ganze dann mit dem Stabmixer. Falls das Ganze zu flüssig ist, kann man das Mehl darunter geben und kocht das ganze dann nochmal auf, bis das Ketchup eindickt. Danach schneidet man die getrockneten Tomaten klein und rührt die unter.

Und dann brauchen wir noch die vegane Mayo. Die wird total einfach gemacht.

Zutaten:
100ml Sojamilch
150 – 300 ml Sonnenblumenöl (je nach Bedarf, man muss halt während dem Machen schauen, dass es eine gute Mayo-Konsistenz erreicht)
1 guter TL Senf
1 guter Spritzer Zitrone
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Sojamilch zusammen mit Senf und Zitrone in ein hohes Gefäß geben. Das Ganze verrührt man ein bisschen miteinander.
Jetzt kommt der heikle Teil:
Das Öl sollte ganz langsam dazu gegeben werden. Mein persönlicher Tipp ist, sich auf einen Stuhl zu setzen, die Rührschüssel zwischen die Beine zu nehmen, mit der einen Hand den Pürierstab zu halten und mit der anderen Hand ganz langsam das Öl dazuzugeben.
Die Masse wird immer fester, je mehr Öl man dazu gibt, bis sie dann irgendwann den Punkt des Guten überschritten hat und da muss man dann eben genau aufpassen.
Wenn die Mayo die richtige Konsistenz hat, mit Senf und Gewürzen nochmal abschmecken.

Damit habt ihr dann also den perfekten Burger. Und kein Tier musste dafür sterben.
Euer Körper und die noch lebende Kuh danken euch!

Und ich danke euch fürs Lesen.

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2 Gedanken zu „Vegane Burger mit selbstgemachter veganer Mayo sind voll der deepe Shit!

  1. Marion sagte am :

    Hallo! Danke für das tolle Mayo-Rezept! Ich hab’s mit dem Pürierstab nachgemacht und es ist wunderbar fest geworden! Und natürlich super lecker! ;o)

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