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Homöopathischer Firlefanz.

osanit

Homöopathie ist ein Wort, das ich erst einmal googlen muss, jedes Mal, wenn ich es schreibe.
An Homöopathie scheiden sich die Geister.
So richtig eine Meinung dazu habe ich nicht.
Wenn meine Kinder etwas haben, versuche ich es erst einmal mit Homöopathie hinzubekommen, mit Globuli, ja, genau, mit Zuckerkügelchen, wäre aber, würden diese nicht reichen, immer dazu bereit „normale“ Medizin zu nehmen.
Nur war das bei uns bisher noch nie nötig.
Bei meiner Tochter, acht Jahre alt, reichte bisher immer Homöopathie und auch bei meinem Sohn werde ich es nicht anders halten.
Anders als andere Leute, die Naturheilmittel benutzen, bin ich kein Verfechter von der Wirksamkeit.
Bei uns helfen sie eben und es kann gut sein, dass sie bei anderen nicht helfen.
Was ich allerdings nicht verstehen kann, sind Menschen, die ihre Kinder lieber sofort mit chemischen Mitteln vollhauen, als Globuli zumindest mal versuchen.
Dann kommt immer die „DA IST ABER VOLL VIEL ZUCKER DRIN“-Keule.
Wer keine Ahnung hat, sollte einfach mal die Fresse halten.
Was viele nicht wissen: Das Badespasskind hat bis zu ihrem dritten Lebensjahr keine Obstsäfte bekommen oder Süßigkeiten.
Ich achte bis heute noch peinlich genau auf die Zuckerzufuhr des Badespasskindes und werde beim Badespassbaby genauso drauf achten.
Und trotzdem gebe ich Globuli.
Ja, in Globuli ist Zucker drin.
Man kann aber auch recherchieren wie viel Zucker.
In 500 Gudjon-Kügelchen genau 1g.
In den handeslüblichen Globuli der Firma DHU sind es bei 120 Kügelchen 1g Zucker.
Jeder, der sich ein bisschen mit Homöopathie auskennt weiß wie lange es dauert, bis man mal 500 oder auch nur 120 Kügelchen durchgebracht hat.
Im Vergleich dazu nimmt ein Baby pro 100 ml Muttermilch bereits 7 g Zucker zu sich und von dem Fertigpulver wollen wir ja mal gar nicht reden.
Da sieht das Ganze nämlich noch viel schlimmer aus.
Wie ihr seht, könnt ihr euren Kaffee mit Globuli nicht süßen.
Warum geben Menschen ihren Kindern also lieber eine Chemiekeule, als Globuli zumindest zu versuchen?
Es schadet dem Kind definitiv nicht und außer, dass es im schlimmsten Fall nicht wirkt, passiert eben mal gar nichts.
Nehmen wir mal das Beispiel vom Zähne bekommen.
Es gibt Leute, die das einfach durchstehen, komplett ohne zu meckern und zu mosern und vor allem ohne irgendwelche Mittel zu geben.
Egal ob chemisch, oder homöopathisch.
Diese Leute fühlen sich jetzt mal bitte nicht weiter angesprochen und überlesen das alles hier.
Dann gibt es aber Leute, die nichts anderes zu tun haben als sich über schlaflose Nächte zu beschweren und im schlimmsten Fall noch das Dentinox Zahngel oder sonstige Konsorten geben.
Wusstet ihr, dass in solchen Pasten dasselbe Anästhetikum drin ist, wie beim Zahnarzt in der Spritze?
Nur eben weniger konzentriert, kann aber trotzdem zu einer Resistenz kommen beim Baby, wenn es dann später mal diese Spritze beim Zahnarzt braucht.
Außerdem ist in diesen Mitteln immer auch ein bisschen Alkohol mit drin und die Firma Dentinox hält es bei ihren Produkten nicht einmal nötig es drauf zu schreiben.
Soviel dazu.
(Ich berufe mich hier auf einen Test, der durch die Zeitschrift Ökotest durchgeführt wurde.)
Gebe ich meinem Kind jetzt lieber geringste Mengen an Zucker oder so etwas?
Osanit Globuli gegen Zahnungsbeschwerden sind übrigens zuckerfrei.

Muss natürlich wie immer jeder für sich selbst wissen.
Was ich aber nicht verstehe und wahrscheinlich auch niemals verstehen werde, ich weiß, ich wiederhole mich, ist, warum Homoöpathie-Gegner das nicht mal versuchen können.
Zumindest bei ihren Kindern.
Warum muss man schon Kindern mit wenigen Monaten mit Chemie vollstopfen ohne eine Alternative wenigstens zu versuchen?
Es könnte ja auch funktionieren und dann haben die nix mehr zu mosern.

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6 Gedanken zu „Homöopathischer Firlefanz.

  1. Mazlman sagte am :

    Ja, in Globuli ist Zucker aber auch nichts weiter – kein Wirkstoff.
    Dem Kind einfach nur Liebe zu geben ist genauso Effektiv wie Zucker. Natürlich macht es mehr Arbeit und man hat nicht so schnell Ruhe.
    Bei ernsten Erkrankungen sollte ein Wirkstoff eingesetzt werden, das aber nur mit Ärztlicher Begleitung.
    Wem Plazebos helfen, der kann natürlich auch Zuckerkügelchen füttern. Mehr als das ist es aber nicht.
    http://psiram.com/ge/index.php/Hom%C3%B6opathie

    • Dann bin ich ja sehr froh, dass bei unseren Krankheiten, egal wie ernst oder nicht, bisher immer Zucker zum Heilen gereicht hat 🙂

      Und übrigens ist es Schwachsinn sowas zu sagen, meine Kinder bekommen so viel Liebe, da können sich viele andere noch eine Scheibe von abschneiden. Ich bin ein sehr geduldiger Mensch mit meinen Kindern. Nur warum soll ich zu schauen, wie mein Kind sich quält, wenn ihm Osanit augenscheinlich hilft gegen die Schmerzen? Außerdem, mal ganz ehrlich, du bestätigst doch mit deinem komischen „dann hat man halt nicht so schnell Ruhe“-Satz, dass Osanit eine Wirkung hat. Dass man Kinder mit Zucker nicht ruhigstellt, sollte auch dir klar sein.

  2. Cati sagte am :

    Oh Gott, wie kannst du nur auf Chemie verzichten!? Herzloses Weib! Gib es zu, du züchtest kleine Hippies, die später nur BIO essen und für den Weltfrieden beten! Schande über dein Haupt, wegen dir wird die Welt noch total verkommen!

  3. Homöopathie im Sinne von Globuli und Bachblüten ist mir zu kompliziert. Allein schon diese Potenz-Geschichte! Aber ich vertraue auf – und das klingt jetzt vermutlich noch schräger – Heilkräuter und Hausmittelchen. Brennesseln und Bärentrauben, wenn eine Blasenentzündung im Anmarsch ist. Thymian bei Husten. Hühnersuppe bei Erkältung. Dass die so super wirkt, liegt u. a. am enthaltenen Zink. Dass sie meinem Nachwuchs aber besser hilft als jedes andere Erkältungsmittel, liegt an der enthaltenen Liebe. Das eine kann man wissenschaftlich belegen, das andere nicht. Also halte ich es wie du: Was hilft, das hilft – auch ohne Statistiken und Wirknachweise. Und wenn gar nichts mehr hilft, müssen „richtige“ Medikamente her. Die sind schließlich der Grund, weshalb wir heute länger überleben als noch vor 100 Jahren.

    Oder kurz: Ja, erst mal alternativ versuchen und in Härtefällen mit Chemie.

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