highclasstussi

Barbie hates me… because Ken fucked me!

Barbie inside.

Gesehen hab ich das hier und hier gelesen und für toll empfunden und deshalb machte ich das jetzt auch. Schon jetzt fallen mir noch tausend Dinge ein und deshalb werde ich nach und nach hier immer mal wieder erweitern.

 

Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, weil bei meiner Mutter kein Platz für mich war. Platz ist in meiner Familie bis heute für mich nicht, aber inzwischen bin ich erwachsen und meine Großeltern tot. Meine Kindheit war sehr behütet und großartig. Als ich zehn war verlor ich meine beste Freundin, weil ihr Vater sie in die Türkei entführte. Vor einem Jahr habe ich sie auf Facebook wieder gefunden. Als ich 11 war, lebte ich drei Monate in einem Wohnwagen, mit dem wir durch Frankreich fuhren. Wir, das waren zwei Erzieher und ich. Ich war ein Heimkind, weil ich immer von Zuhause abhaute und mir auch sonst wenig sagen lies. Mit 12 lernte ich den Vater meiner Tochter kennen, von dem ich dann mit 17 schwanger wurde. Ich bin geboren in Konstanz und in Aalen aufgewachsen. Gewohnt habe ich bereits in Neuss, Dortmund, Konstanz und wohne jetzt in Tübingen. Ich bin 25 und habe inzwischen zwei Kinder, die ich sehr liebe.

 

Mit 14 lernte ich meinen besten Freund kennen, den ich als ich 23 war leider wieder gehen lassen musste. Mit seinem Tod hadere ich bis heute. Sehr. Darüber rede ich aber mit niemandem mehr, weil ich es satt habe zu hören, dass es irgendwann wieder gut wird. Es wurde noch kein bisschen besser. Kein Funken. Ich kann genau sagen wie viele Tage vergangen sind, seit er weg ist (es sind 834). Mein Sohn heißt Oskar Max Tom, mein bester Freund hieß Thomas, wir nannten ihn Tom.

 

Zum Tod im Ganzen habe ich ein ziemlich gestörtes Verhältnis. Ich habe unglaubliche Angst vor dem Tod. Und vor Regenwürmern. Und vor Krabbeltieren. Aber Spinnen finde ich okay.

 

Ich hab schon alle Arten von Drogen ausprobiert um zu dem Schluss zu kommen, dass ich das nicht mehr brauche.
Ich mag Sex. Ich mag Sex sehr. Bis ich meinen Verlobten kennenlernte, lebte ich als Poly und fand das auch voll gut. Frauen mag ich auch voll gern. Knutschen und Sex mit ihnen ist voll okay, aber beziehungstechnisch klappt das nicht, wurde nämlich auch schon getestet.

Feminismus in seiner Hardcoreform macht manchmal, dass ich hart lachen muss, auch wenn meine Tochter Emma heißt.

Meine Lieblingstiere sind Eisbären und Alpakas. Für 1000Euro hätte ich einmal ein Alpaka kaufen können und ich hätte es auch getan, wenn ich die 1000Euro gehabt hätte. Obwohl ich nicht mal einen Garten habe, geschweige denn einen Stall. Damals war ich mit meiner großen Tochter schwanger. Ich schiebe es auf die Hormone.

 

Ich bin allergisch gegen Pollen und Gräser, laktoseintolerant und vertrage keinen Honig. Schuld an meinem Vegetarismus war ein Stück Gesichtswurst, aus dem mich ein Schwein anlachte. Als ich dann mit meiner Tochter schwanger war, hatte ich solch schlimme Fleischeslust, dass ich jeden Tag grillen musste. Direkt nach der Schwangerschaft war ich dann wieder vegetarisch. Zwei Jahre meines Lebens lebte ich komplett vegan und das war so wunderbar, ist aber sehr schwer durchzuziehen mit einer Familie, die sehr gerne Fleisch isst.

Vegan-Nazi bin ich keiner, denn ich lebe gerne nach dem Motto „leben und leben lassen“. Allerdings bin ich Frühstücksnazi und würde meine Kinder niemals ohne Frühstück aus dem Haus lassen. Weil ich unerzogene Kinder total hasse, halte ich nichts von Guerilla-Erziehungsversuchen. Erziehung ist bis zu einem gewissen Alter Diktatur und sollte erst in der Jugend zu einer Demokratie wachsen.

 

Homophobie zeugt genauso von Dummheit für mich wie Rechtsradikalität. Manchmal benutze ich das Wort behindert, wenn ich sagen will, dass ich etwas doof finde, nur um mich hinterher in Grund und Boden zu schämen dafür.

Ordnung habe ich nicht erfunden, deshalb werde ich wohl niemals den Preis der Hausfrau des Jahres gewinnen. Ich verbringe lieber Zeit mit meinen Kindern.

 

Der erste vollständige Satz, den ich als Kind sagen konnte, war „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“. Ich bin jetzt seit 16 Jahren fast durchgehend vegetarisch.

 

Ich bin unglaublich stur und rechthaberisch und sehr soziophob. Wenn es an der Haustüre klingelt, stelle ich mich tot, wenn ich niemanden erwarte.

Ich hasse Überraschungen und habe als Kind schon mal ein Geburtstagsgeschenk nicht angenommen, weil meine Oma mir nicht sagen wollte, was es ist.

Als Kind bekam ich immer alles, was ich wollte und hatte 12 Paar Buffalos und eine Tommy Hilfiger Latzhose, die 300DM kostete. Meine jüngste Tante und mein jüngster Onkel stehen mir so nahe wie ein Bruder und eine Schwester, weil sie zusammen mit mir bei meiner Oma wohnten.

Meine Mutter hat neun Geschwister. Davon sind zwei „richtige“ und sechs Halbgeschwister. Bei uns in der Familie wurde da aber niemals ein Unterschied gemacht. Außer mein Opa war betrunken, dann schimpfte er immer auf die Kinder, die meine Oma in die Ehe mitbrachte.

 

Meine Oma arbeitete während meiner Kindheit im Spielzeugladen als Putzfrau und ich deshalb hatte ich mein Tamagotchi einen Tag vor allen Anderen.

 

Nach der Grundschule war ich auf dem Gymnasium. Als ich anfing zu spinnen, musste ich das Gymnasium verlassen und bin dann nach langem Kampf mit dem Schulamt auf die Hauptschule. Dort habe ich meinen Hauptschulabschluss gemacht, danach meinen Realschulabschluss und dann war ich wieder auf dem Gymnasium. Nichts auf der Welt fällt mir so leicht wie lernen. Ich lerne nur durchs Zuhören. Hätte ich das Geld, würde ich studieren bis zum St. Nimmerleinstag.

Bücher sind das Tollste, was es gibt auf der Welt und ich mag sie so gerne, dass ich nicht mal sagen könnte, welches ich am Liebsten habe.

Als Kind war ich sehr dick und abgenommen habe ich mit Placebos. Ich war neun Jahre alt und nahm jeden Tag eine Tablette, bis ich 15kg abgenommen hatte. Als ich neue Tabletten wollte, sagte der Arzt mir, dass das nur Vitamintabletten waren.

Das war jetzt ein bisschen von mir. Der kleinste Teil. Ich danke euch fürs Lesen.

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8 Gedanken zu „Barbie inside.

  1. Fera sagte am :


    sie bloggte, sie rockte, ich liebte.

  2. Pingback: Textzicke. Das Blog. » Archiv » Wer ich bin.

  3. Pingback: Ein Paar Sachen über mich und gleichzeitig die Fortsetzung zu “schreiben Sie mir doch mal was auf”. | this is blog

  4. Pingback: random. « So, it was weekend. And I was bored.

  5. Gebärmaschinen Das Wort gefällt mir. Sollte meine Freundin sich mal Gedanken drüber machen, die will nämlich unbedingt ein Kind haben… als ob es nicht schon genug Kinder gibt auf der Welt. Und dann noch die Klimaerwärmung und Umweltzerstörung, wer bitte setzt heutzutage noch Kinder auf die Welt… okay, ich schweife ab. PS: Gibts ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Gebärmaschine“?

  6. Pingback: Ich. |

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