highclasstussi

Barbie hates me… because Ken fucked me!

Eine Nacht unter Kiffern.

Oder: Wie meine superduper Mitbewohnerjungen mir schon das zweite Mal den Arsch gerettet haben.
Oder:  Das mit mir und der Wohnung steht einfach unter keinem guten Stern.

Ihr wundert euch sicher, wo euer gestriger Blogeintrag geblieben ist.
Nun..
Ich fang mal an von mir und meiner verfluchten WG zu berichten.
So ganz von vorne.
Bevor ich am Ende dann darauf zurückkommen werde, wo euer Blogeintrag von gestern geblieben ist.

Wie ihr ja alle wisst, wohne ich seit Anfang des Monats in einer neuen WG.
Ich wohne mit fünf Männern, zwei Hunden, einem Gast-Serben mit eigenem Haustürschlüssel und zeitweise mit der Mutter des griechischen, taxifahrenden Mitbewohners zusammen in einem großen Haus mit zwei Bädern, zwei Küchen und jeder hat sein eigenes Reich.
Außer Wulf.
Wulf hat zwei Zimmer.
Für die er auch mehr bezahlt als alle Anderen.
Wulf hat auch einen Freund, den Gast-Serben, der bei uns ein und aus geht.
Diese WG ist nur meine Ausweichmöglichkeit, wenn mir der Internet-Noob-Neandertalermann zu sehr auf die Nerven geht.
So geschehen Anfang diesen Monats.
Da kannte ich meine Mitbewohner noch nicht mal.
Nur vom Hören Sagen her.
Eine Freundin von mir hatte mir das Zimmer besorgt, weil sie einen meiner Mitbewohner, seines Zeichnes Taxifahrer in Tübingen, kennt und wusste, dass es da ein Zimmer gibt.
Ich hatte meinen Schlüssel bei meinem Internet-Noob-Neandertalermann liegen lassen, der selbst nicht mehr zu Hause war und wusste nicht, wo ich schlafen kann.
Da hab ich meinen mir bis dato unbekannten Mitbewohner angerufen.
„Hallo, ich bin Swantje. Wir kennen uns noch nicht, ich bin deine neue Mitbewohnerin und du kannst mich gleich mal nachhause fahren.“
(Er ist Taxifahrer, nicht vergessen.)
Er so:
„Hey, Svenja (bei Svenja ist es übrigens bis heute geblieben. Oder Mausi. Je nach Stimmung. Also seiner. Nicht meiner.) Klar, machen wir.“
Griechischer, taxifahrender Mitbewohner kommt, mir fällt mein Schlüssel Faux Pas auf.
Griechischer, taxifahrender Mitbewohner räumt netterweise sein Zimmer und lässt mich in seinem Zimmer nächtigen, da ich ohne meinen Zimmerschlüssel nicht in mein Zimmer komme.
Vorher stellt er mich noch unserem kiffenden Mitbewohner vor.
(„Hallo Wulf, das ist Svenja, die wohnt jetzt hier. Sei nett zu ihr. Ich muss jetzt wieder arbeiten.) 
Ich finde mich bei Wulf im Zimmer wieder.
Der Gast-Serbe liegt da schon auf dem Sofa.
Wir quatschen den ganzen Abend, verstehen uns alle voll gut.
Gegen zwei geh ich hoch in das Zimmer des taxifahrenden Griechen und schlafe.

Cut.

Zwei Wochen später entscheide ich mich für einen zweiten Versuch endlich mal in meinem Zimmer zu nächtigen.
Das war dann gestern.
Schlüssel dabei? 
Check.
Ich bin da.
Schließe mein Zimmer auf.
Fange endlich an erfolgreich und vor Ort das Auspacken meiner Umzugskartons zu prokrastinieren.
Was soll ich sagen?
Nennt mich Agent Prokrastinateur.
Ich habe es erfolgreich geschafft, dass meine Kartons heute noch genauso unausgepackt sind wie gestern.
Hooray for me and for boobies.
Irgendwann um acht dachte ich dann, dass ich ja mal unten bei Wulf vorbeischauen kann.
Gesagt getan.
Ich klopf.
Der Gast-Serbe und Wulf heißen mich willkommen und liegen noch genauso auf der Couch wie vor zwei Wochen.
Cool.
Aber auch ein bisschen gruselig.
Wir sitzen, führen interessante Gespräche, ich ess was.
Gegen halb drei will ich mich in mein Zimmer verabschieden.
Ich stehe oben vor der Zwischentüre, die mein Zimmer vom Rest des Hauses abschließt und komme nicht mehr rein.
Was ist passiert?
Mein Vermieter, der wohnt hier auch in der WG, hat die Zwischentüre abgeschlossen, weil er dachte, ich wär schon wieder abgehauen.
Das Problem:
Mein Schlüssel lag im Zimmer.
Also hab ich die zweite Nacht in meiner WG bei Wulf auf dem Sofa verbracht.

Und das ist der Grund, warum ihr auf euren Blogeintrag bis heute warten musstet.
Dafür war der ja jetzt auch doppelt so lang wie normal.
Freut euch einen Ast ab.

Ich bin gespannt, ob ich jemals auch nur eine Nacht in meinem eigenen Zimmer und Bett verbringen werde.
Fakt ist, dass ich euch darüber auf dem Laufenden halten werde.
Versprochen.

 

Edit: Wenigstens wohn ich jetzt nich mehr mit ner Alten zusammen, die mich umbringen will.

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