highclasstussi

Barbie hates me… because Ken fucked me!

Gute Blogtitel waren ausverkauft, alles was ich noch bekam war ein doofes T-Shirt

Menschen kommen, Menschen gehen. Dasselbe gilt für Freundschaften und ganz besonders für die Liebe.

Warum fällt es uns so schwer manche Menschen gehen zu lassen und bei anderen macht es uns gar nichts aus?

Diese Frage beschäftigt mich schon seit langem. Es gab Menschen in meinem Leben, die erachtete ich als sehr wichtig für mich. Wir standen in täglichem Kontakt. Und irgendwann brach da etwas auseinander, manchmal war ich schuld, manchmal der Andere, manchmal lebte es sich einfach auseinander. Man steckt ja nicht drin. Aber was

macht diesen kleinen, aber feinen Unterschied, zwischen “vermissen” und “nicht vermissen”? Wie eben schon erörtert kann es nicht (nur) die Nähe zwischen zwei Menschen sein, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man auch Menschen schmerzlich vermissen kann, von denen man dachte, dass sie einem überhaupt nicht nahe standen. Im Moment vermisse ich auch. So langsam denke ich, das gehört zum Leben dazu. Zu meinem Leben besonders. Ich kann mich nicht erinnern irgendwann einmal nicht vermisst zu haben. (und ich kann mich auch nicht erinnern, wann ich den letzten Text ohne Rechtschreib- und/oder Grammatikfehler abgeliefert habe) Schmerz macht kreativ? Manchmal wäre ich lieber ein wenig weniger kreativ. Toll wäre es, wenn es nach dem “wir-reißen-das-Pflaster-schnell-ab-dann-machts-weniger-aua”-Prinzip laufen könnte. Also ich würd da nicht nein sagen. 

“Hey, du bist doof, mit dir will ich nichts mehr zu tun haben.”

“Ja, find ich gut.”

Ratsch, Pflaster ab. Aus den Augen, aus dem Sinn. Hach! 

Die Wahrheit und das was bleibt sieht aber meist so aus:

Und da kann man noch soviel an sich arbeiten. Manchmal wünschte ich, dass ich ein bisschen weniger empathisch und überhaupt gefühlvoll wäre, dass mir alles irgendwie am Arsch vorbeigehen könnte. Also inzwischen beneide ich Menschen, die das können und würde liebend gerne tauschen. Ja, das würde ich.

Tja, das mit dem Wunschkonzert hatten wir hier ja schon desöfteren. Und so wird auch weiterhin das Vermissen eine große Rolle in meinem Leben spielen. Aber das ist okay. Irgendwie. Auch die Frage nach was Menschen da sortiert werden, wird weiterhin in meinem Kopf bleiben. Ob da wohl Äußerlichkeiten auch eine Rolle spielen? Man weiß es nicht.

Menschen sortieren. Irgendwie ganz schrecklich der Ausdruck. 


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