highclasstussi

Barbie hates me… because Ken fucked me!

Es ist, wie es ist.

Für einen Freund.

Ich hoffe so sehr, dass du diesen Blogeintrag irgendwann liest. Ich grolle dir nicht, du hast nur das gemacht, was du für das richtige hielst. (wahrscheinlich ist hielst gar nicht das richtige Wort) Ich finde es schade, dass es so kommen musste. Ich finde es schade, dass du Lügen über mich verbreiten musstest um an dein Ziel zu kommen. 

Ich dachte wir wären Freunde, das dachte ich wirklich. Ich weiß, dass ich meine Eigenarten habe, die manchmal ziemlich

nervig sein können, aber ich dachte, wir zwei hätten unsere Ebene gefunden, unsere Basis, auf der wir zwei befreundet sind. Du warst  ein wichtiger Teil meines Lebens, auch wenn du dich oft unangemessen mir gegenüber verhalten hast. Oft habe ich darüber hinweggesehen, ohne etwas zu sagen, weil wir ja Freunde waren. Als letztes Jahr im November dieser große Knall zwischen dir und ihm war, da habe ich immer gedacht, dass du überzogen reagierst. Aber…

auf einmal ging es dir besser, besser als jemals zuvor seit ich dich kannte. Es waren deine Worte, dass es daran läge. Es waren nicht meine. Ich weiß bis jetzt nicht, was ich getan haben soll und wir zwei beide, wir wissen, dass ich nichts getan habe. Ich finde es so schade, dass du mich da gebraucht hast um eure Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Lange Zeit verhallten meine Wort ganz leer, dass du doch über deinen Schatten springen sollst. Und jetzt steh ich dran, alleine und niemand hält es für nötig mir zu sagen, was ich gemacht habe. Wir zwei wissen, dass ich nichts getan habe. Ich mag das Gefühl natürlich nicht, dass ich nicht weiß, was eigentlich los ist. Ich verstehe nicht, warum du mich da reinziehen musstest. Die schlimmsten Sachen habe ich für mich behalten, weil ich nicht die Brücke zwischen euch abbrechen wollte, solange habe ich mir gewünscht, dass ihr zwei euch wieder vertragt, damit ich euch beide ohne Zwicker- und Zickereien in meinem Leben haben kann und zum Dank stehe ich jetzt alleine da. Schon bevor ich deinen Freund kannte, wusste ich wie “böse” und “gemein” er sein kann, weil du es mir erzählt hast. Es muss wahrscheinlich so sein, dass einer der Sündenbock für alles sein muss, jedoch frage ich mich, warum du mich dafür auserkoren hast? Ich war immer für dich da, wenn es dir nicht gut ging, ich war immer da. Ich war auch da, wenn es dir gut ging. In unserem Verhältnis habe ich mir niemals was zu schulden kommen lassen und trotzdem bekomme ich so einen Tritt. Als ich bei dir anrief, da hab ich die Scham in deiner Stimme gehört. Ich bin so geschockt, ich bin froh, dass seine Freundin es mir erzählt hat. Du weißt genauso gut wie ich, was sonst passiert wäre.

Ich hätte weinend bei dir angerufen, weil er mir die Freundschaft gekündigt hat. 

Und du? Du hättest, wissend, dass du schuld daran bist, einfach so getan als würdest du mich trösten. Wohlwissend, dass du der Grund bist dafür, dass er mir die Freundschaft kündigte. Wenn ich nur daran denke dreht sich alles, in meinem Kopf, in meinem Bauch, wie schlimm das gewesen wäre. 

Aber….

ich grolle dir nicht. Weil ich dich lieb habe. Ich  habe nichts verloren, weil die Zeit, in der ich dich kenne, nichts anderes als eine Lüge sein kann, aber ich vermisse den, den ich da kennengelernt habe, mit dem ich meine Zeit verbracht habe.  Trotz aller Eigenarten, Spießigkeiten und Differenzen. Der, den ich kennengelernt habe, der hätte mich nicht geopfert, der hätte keine Lügen über mich erzählt, der hätte das anders wieder hinbekommen. 

Ich will gar nicht genau wissen, was du so alles erzählt hast, will ich nicht, nein. Denn ich glaube, dass würde mir den Boden unter den Füßen wegziehen. Denn es müssen schlimme Lügen gewesen sein, sonst wäre es nicht so, dass dein Freund kein Wort mehr mit mir redet. Ich wüsste viel lieber warum du das gemacht hast. 

Mein Freund, ich wünsche dir das Beste auf deinem Weg, wirklich. Ich hoffe für dich, dass du das nicht irgendwann bereuen wirst. Aber eigentlich mache ich mir da keine großen Sorgen, denn du hast das bewusst so entschieden. Wenn du irgendwann ein ehrliches Gespräch mit mir führen möchtest, du hast meine Telefonnummer, du hast meine E-Mail Adresse, ich bin nicht böse auf dich, gar nicht. Nur enttäuscht, aber auch das wird vorrüber gehen. 

Mach gut!

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